Zirben Suite

Die Zirbe - ein Pionier an der Baumgrenze

gemütlich - zeitlos - edel - gesundheitsfördernd

Höher als alle anderen Baumarten steigt in den Inneralpen die Zirbe (oder Arve) und wagt sich in Bereiche vor, in denen andere Gehölze kaum mehr Überlebenschancen haben.

Die Zirbe wächst unter allen Nadelgehölzen am langsamsten. Lange noch steht sie als dicht benadelter Busch da, wenn gleichaltrige Fichten schon zu ansehnlichen Bäumen herangewachsen sind. Sie braucht etwa 40-70 Jahre um Mannshöhe zu erreichen. Bis zum 100. Jahre erreichen Stammscheiben kaum mehr als 20 cm Durchmesser. Unter günstigen Verhältnissen im Alter von 400 Jahren , tritt erst die Periode des größten Massenzuwachses ein, und jetzt erst zeigt das Astwerk das üppigste Aussehen.

In Holz, Harz und Nadeln ist das leicht flüchtige Pinosylvin in hoher Konzentration eingelagert. Es unterstützt Wohlbefinden und Gesundheit und trägt zum typischen Duft bei, welcher sich besonders in verbauter Form voll entfaltet.  Die antibakterielle Wirkung des Zirbenholzes übertrifft deutlich jenes anderer Baumarten.

Zusätzliche Erkenntnisse über die Holzeigenschaften der Zirbe erarbeiteten Wissenschaftler der Forschungsgesellschaft Joanneum Research kürzlich in Graz. Über ein umfangreiches Repertoire an Messmethoden wurden das autonome Nervensystem und die Funktionen des Stammhirnes beobachtet. Dabei zeigte sich in Labortests, dass es einen signifikanten Unterschied in der Erholungsqualität in einem Zirbenzimmer im Vergleich zu einem identisch gestalteten Holzdekorzimmer gibt: Zirbenholz bewirkt bei körperlichen und mentalen Belastungen niedrigere Herzfrequenzraten, in Ruhephasen wird der vegetative Erholungsprozess signifikant beschleunigt. Weiters konnte festgestellt werden, dass die Herzfrequenz der Testpersonen im Zirbenzimmer vom Luftdruck unabhängig war und diese, im Vergleich zu Testpersonen, die sich im Holzdekorzimmer aufhielten, nicht unter Wetterfühligkeit litten. Ebenso nachweisbar ist die positive Auswirkung von Zirbenholzbetten auf das Herz: die durchschnittliche Arbeitsersparnis beträgt 3.500 Schläge pro Tag beziehungsweise eine Stunde Herzarbeit. Der Schlaf ist vor allem im ersten Schlafzyklus tiefer und die vegetative Erholung des Körpers ist um vieles besser.